Streetbasketball

Streetbasketball in NRW


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die Straßenvariante des Basketballs erfreut sich in Nordrhein-Westfalen großer Beliebtheit. Seit Beginn der "Streetbasketballwelle" im Jahr 1992 unterstützt der Westdeutsche Basketball-Verband seine Mitgliedsvereine und andere Organisationen bei der Organisation und Durchführung von Streetbasketballaktionen. Die klassische Variante des Streetbasketballs  wird in Form des "Drei gegen Drei" auf einen Korb gespielt. Wichtig dabei ist die ungezwungene Atmosphäre mit Einspielung von Musik unter freiem Himmel. Da es beim Streetbasketball keinen Schiedsrichter, sondern bei organisierten Turnieren nur einen Beobachter (Courtwatcher) gibt, der in Konfliktfällen eingreift, liegt die sportpädagogische Bedeutung des Spiels vor allem darin, dass die Spielerinnen und Spieler ihr Spiel selbst regulieren. Das bedeutet, dass sie sich bei Regelverstößen einigen müssen und aufgefordert sind, fair miteinander umzugehen.
 
 

NRW-Streetbasketball-Tour 

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Der Westdeutsche Basketball-Verband veranstaltet seit 1994 jeweils vor den Sommerferien eine Streetbasketball Tour quer durch Nordrhein-Westfalen.  
Die Tourgemeinschaft besteht aus folgenden Partnern:

  • Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW
  • Sportjugend im Landessportbund NRW
  • AOK NORDWEST
  • AOK Rheinland/ Hamburg
  • Westdeutscher Basketball-Verband

Das Hauptziel der NRW-Streetbasketball-Tour lautet:

Kinder und Jugendliche ab 8 Jahren sollen unabhängig von ihrer Nationalität, ihrem Alter, ihrem Geschlecht und ihrem sozialen Milieu durch ihre Teilnahme dazu motiviert werden, einen Teil ihrer Freizeit mit Bewegung, Spiel und Sport zu verbringen und sich bei Interesse einem Basketballverein anzuschließen.

Alle Informationen zur NRW-Streetbasketball-Tour finden Sie hier! i streetball logo

 


Regeln 

Die wichtigste Regel heißt "FAIR PLAY". Deshalb gibt es beim Streetbasketball keine Schiedsrichter. Die Teams sind aufgefordert, Streitigkeiten untereinander zu regeln; sonst entscheidet der Münzwurf oder der Courtmonitor. Die Entscheidungen des Courtmonitor sind endgültig.

1) Gespielt wird 3 gegen 3. Ein Team besteht aus vier Spielern, einschließlich Ersatzspieler. Ersatzspieler dürfen beliebig oft (vor einem Check) ein- und ausgewechselt werden.

2) Die Spiele müssen zu dritt begonnen und können zu zweit beendet werden. Die Spieler eines Teams dürfen während des Turniers nicht gewechselt werden, ebenso darf ein Spieler nicht in zwei Teams spielen.

3) Der erste Ballbesitz wird durch Losentscheid (Münzwurf) bestimmt. Nach jedem Korberfolg wechselt der Ballbesitz - kein "make it, take it". Nach dem Ballbesitzwechsel beginnt das Spiel hinter der 2-Punkte-Linie. Das nun verteidigende Team übergibt den Ball an die Angreifer (Check).

4) Der Check wird immer nach Ausbällen, Foulsituationen und anderen Spielunterbrechungen gespielt.

5) Nach einem Check muss der Ball von mindestens zwei Spielern des angreifenden Teams berührt werden, bevor ein Korb erzielt werden kann.

6) Bei jedem Ballbesitzwechsel (Defensiv-Rebound, Steal, o.ä.) muß der Ball hinter die 2-Punkte-Linie gespielt werden. Entsteht keine Spielunterbrechung, entfällt auch der Check.

7) Bei „Sprungballsituationen", Halteball u.ä., erhält das "Offense-Team" den Ballbesitz.

8) Korbgestänge und Polsterung gelten als "AUS"

9) Dunkings sind immer verboten!!! Ein erzielter Korb zählt nicht - der Ballbesitz wechselt.

10) Zeitspiel (ca. 30 Sek.) verstößt gegen das Fairness-Prinzip. Spielverzögerungen werden mit Ballverlust bestraft - Zeitspielentscheidungen trifft der Courtmonitor.

11) Ein Feldkorb oder ein Freiwurf zählt je ein Punkt, erfolgreiche Würfe außerhalb der 2-Punkte-Linie zählen 2 Punkte

12) Ein Spiel endet immer mit Ablauf der Spielzeit. Bei einem Unentschieden zu diesem Zeitpunkt wird das Spiel mit abwechselnden Freiwürfen fortgesetzt, solange bis das Unentschieden durchbrochen ist. Nur der entscheidende Freiwurf wird zum Ergebnis gezählt.

13) Ein Spiel endet vorzeitig, wenn ein Team mit 2 Punkten Vorsprung 16 Punkte erreicht hat.

14) Der gefoulte Spieler sagt das Foul an. Wird keine Einigung erzielt, entscheidet der Courtmonitor. Das Spiel wird mit Ballbesitz für das gefoulte Team fortgesetzt, auch wenn der Spieler im Wurf gefoult wird. Wenn ein Spieler bei einem erfolgreichen Wurf gefoult wird, zählt der Korb und der Ballbesitz wechselt.

15) Nach dem 6. Teamfoul wird jedes weitere Foul, das nicht von einem Korberfolg überlagert wird, mit einem Freiwurf und Ballbesitz bestraft.

16) Jedes Team kann bei laufender Zeit eine 30 Sek.-Auszeit nehmen. In den letzten zwei Spielminuten ist keine Auszeit mehr möglich.

17) Absichtliche- bzw. unsportliche Fouls werden mit einem Freiwurf und Ballbesitz bestraft. Zwei absichtliche- bzw. unsportliche Fouls eines Spielers führen automatisch zum Ausschluss des Spielers aus dem laufenden Spiel.

18) Handgreiflichkeiten ziehen den Turnierausschluss für beide beteiligten Teams nach sich.

19) Änderungen dieses Regelwerks (z.B. Spielzeit) können in Abhängigkeit von der jeweiligen Veranstaltung durch den Ausrichter vorgenommen werden.

20) Ebenso behält sich der Ausrichter vor, begonnene oder im Spielplan ausgeschriebene Spiele mit "Freiwürfen" zu beenden, bzw. auszutragen, falls die Witterungsverhältnisse (im Sinne der Gesundheit der Spieler) es erfordern.

 

 

Materialhilfen

Der Westdeutsche Basketball-Verband verfügt über einige Materialien zum Thema Streetbasketball, die er seinen Mitgliedsvereinen nach Absprache kostenlos oder gegen eine kleine Ausleihgebühr zur Verfügung stellt. Informationen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
 

Streetbasketball Mobil (4 mobile Streetbasketballanlagen, Musikanlage, Bälle, Turniermaterial)

 

Anhänger mit 8 mobilen Streetbasketballanlagen 

 

Anhänger mit 4 mobilen Streetbasketballanlagen

 

Moderationsanhänger

 

Der Deutsche Basketball-Bund bietet auch einige Unterstützungsleistungen an:

 

Streetballpaket

 

Streetbasketball Leitfaden

 

Streetbasketball Spielfeld