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16. April 2024

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16. April 2024

Reminder Coach Clinic in Wulfen 04.05-05.05.2024

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15. April 2024

1RLH Play-offs: BBA komplettiert Halbfinale

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14. April 2024

RLD: Meisterparty vermasselt

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Konstruktiv: WBV-Jugendtag in Duisburg

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13. April 2024

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12. April 2024

1RLH Play-offs: Ins Halbfinale oder ins Entscheidungsspiel?

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Im Oktober fand im studio dumont in Köln das diesjährige Fachforum „psyGA“ statt. Die Veranstaltung, die unter anderem vom DBB-Gesundheitspartner pronova BKK angeboten wird, hatte dieses Jahr das Motto „Kein Stress mit dem Stress – Psychische Gesundheit im Leistungssport“. Vom WBV waren die LandestrainerInnen Centa Herrmann und Mike Kasch vor Ort, um die hilfreichen Informationen aufzunehmen und für die Arbeit mit den WBV-Talenten nutzbar zu machen.

Nach der Eröffnung durch Prof. Dr. Henning Adamek aus dem Vorstand der Gesundheitsregion KölnBonn e.V. und Ulrich Rosendahl, dem Unternehmenssprecher der pronova BKK, folgte als erster Redner Ben Matschke, der Headcoach der Eulen Ludwigshafen aus der Handballbundesliga. Er beschrieb seine alltägliche Arbeit mit einem sehr jungen Team, das von Saisonbeginn an um den Klassenerhalt spielt und dies nun zwei Jahre lang geschafft hat. Dabei ging er besonders auf seine Wege und Techniken ein, seinen Spielern den Umgang mit Druck und Ängsten zu erleichtern.

Den Anschluss machte Dipl.-Psychologin Marion Sulprizio, die Geschäftsführerin der Initiative „MentalGestärkt“ an der Deutschen Sporthochschule in Köln. Sie zeigte an Studienergebnissen die besonderen Gefährdungen von Menschen im Leistungssport hinsichtlich psychischer Beeinträchtigungen und Erkrankungen auf. Als Ergebnis dieser Erkenntnisse versuche ihr Netzwerk bereits jugendliche Athleten*innen zu beraten, Trainer*innen zu qualifizieren und natürlich Hilfe für erwachsene Athleten*innen schnell und effektiv zu vermitteln. Dabei sei das Ziel von Beratung und Begleitung jeweils, die Athleten*innen in die Lage zu versetzen, selbstständig mit ihrer Situation umgehen zu können, statt sie in einer konstanten Betreuungssituation zu halten.

Zum Einstieg in das Experteninterview mit Markus Flemming, dem psychologischen Berater der DBB-Herren-Nationalmannschaft, blickte dieser auf seine Leistungssportkarriere im Eishockey, auch wenn es zunächst nur um das Abwenden des vorzeitigen Karriereendes im eigenen Sport ging, zurück. Er beschrieb seine Begegnung und Zusammenarbeit mit einem Sportpsychologen damals als wegweisend für die eigene Karriere als Psychologe. Aus seiner Sicht gibt es heute – nicht zuletzt beeinflusst durch den tragischen Tod von Robert Enke – zwar eine bessere Akzeptanz des Arbeitsfeldes Sportpsychologie, aber der Bedarf für psychologische Unterstützung von Leistungssportlern*innen und Talenten sei an vielen Stellen immer noch ein Tabu. „Dabei ist der Faktor Mensch in der Sportwelt ebenso vorhanden wie in der restlichen Welt auch“, so der erfahrene Sportpsychologe.

Die Angebote und Unterstützungsmöglichkeiten der pronova BKK stellte dann Sandra Hambloch-Dick aus der Abteilung Gesundheitsförderung vor, die auch die Zusammenarbeit mit dem DBB zum Thema Spieltreff und Spielabzeichen mitbetreut. Als Gesundheitsförderung verstehe man in erster Linie Prävention, erläuterte die ehemalige Fechterin. Dennoch ginge es im Falle einer diagnostizierten Störung oder akuten Gefährdung um schnelle und unkomplizierte Hilfe.

Bevor Anthea Backfisch vom BKK-Dachverband abschließend die Handlungshilfen für den Leistungssport vorstellte, die unter www.psyga.info kostenfrei bezogen werden können, gab es noch eine Podiumsdiskussion. Neben Prof. Dr. Adamek, Markus Flemming und Marion Sulprizio nahm daran auch Renate Wolf teil. Die mehrfache Deutsche Handballmeisterin und ehemalige Bundesligatrainerin der Leverkusener „Werkselfen“ und die anderen Gesprächspartner waren sich einig, dass es eine breitere Akzeptanz für das Vorhandensein von psychischen Erkrankungen im Leistungssport geben müsse. Es dürfe darüber hinaus keine Stigmatisierung von Athleten*innen geben, die offen mit dem Thema und dem eigenen Unterstützungsbedarf umgehen. Neben diesem Thema ging die Runde auch auf die Rolle von sozialen Medien und den zusätzlichen Druck durch diese ein.

Quelle: DBB + www.psyga.info

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