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Die Sensation ist perfekt. Das Landesliga-Team des BSV Wulfen steht gemeinsam mit den Top 3 der Regionalliga im Halbfinale des WBV Pokals der Damen.

Die Damen aus Wulfen besiegten den Oberligisten RC Borken-Hoxfeld 49:44 und treffen im Halbfinale entweder auf die Capitol Bascats Düsseldorf, das BBZ Opladen oder die VfL AstroStars Bochum.

Das Führungstrio der Regionalliga Damen verteilte keine Viertelfinal-Geschenke und zog problemlos ins Pokal Halbfinale ein. Insbesondere die AstroLadies aus Bochum präsentierten sich beim Landesligisten TuS Zülpich mit 53:138 in bester Trefferlaune.


WBV Pokal 2019/2020 Damen | Viertelfinale

29.01.2020
Capitol Bascats Düsseldorf (RL) - DJK Frankenberg Aachen (RL) 83:71

31.01.2020
BSV Wulfen (LL) - RC Borken-Hoxfeld (OL) 49:44

01.02.2020
BG Duisburg West (OL) - BBZ Opladen (RL) 55:87

02.02.2020
TuS Zülpich (LL) - VfL AstroStars Bochum (RL) 53:138


Link zum kompletten Spielplan des WBV Pokals

Link zu den Ergebnissen des WBV Pokals


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BSV Wulfen (LL) - RC Borken-Hoxfeld (OL) 49:44

Von der Website des BSV Wulfen

BSV-Damen geling die Sensation.

Den Wulfener Damen ist am Freitagabend das gelungen, was vor einigen Wochen niemand für möglich gehalten hätte. Das Landesliga-Team steht im Halbfinale des WBV-Pokals. Eine historische Leistung, die es in der Vereinsgeschichte noch nie gegeben hat. Als Außenseiter startete die Landesliga-Damen von Kreshnik Gashi vor vollbepackten Zuschauerrängen in die Partie gegen den Oberligisten RC Borken Hoxfeld, machten jedoch von vornherein deutlich, dass sie nichts zu verschenken hatten. Ein Spielstand von 9:9 nach 9 Minuten versprach den zahlreichen Fans auch für die darauffolgenden 31 Minuten Spannung pur im „Wittenbrink Dome“.

Angespornt von der Kulisse hielten beide Teams die Intensität im zweiten Viertel außergewöhnlich hoch. Die Gastgeberinnen hielten sich wacker, strotzten der Schnelligkeit der Borkenerinnen und setzten sich zur Halbzeitpause mit 29:22 ab. Nach einem ausgeglichenen dritten Viertel hatte der BSV bei einem Spielstand von 37:31 die Zeit auf seiner Seite. Die Gäste legte in Viertel Nummer 4 noch einmal an Intensität zu und verkürzte bis zur 33. Minute auf 37:35. Und so war es in der 38. Minute keine geringere als Kim Unselt, die dem RC Borken Hoxfeld zum 43:44 die erste Führung seit dem ersten Viertel und gleichzeitig die letzten Punkte der Partie bescherte.

In der Schlussphase hielt es keinen der 400 Zuschauer mehr auf seinem Platz. Marie Holtrichter holte dem BSV die Führung zurück, bevor Luisa Schulte-Huxel und Lina Holtrichter den Sack zum 49:44 zu machten. Es folgten lautstarker Siegesjubel und Ekstase, der Wittenbrink Dome kochte. Mit dem Sieg über den RC Borken Hoxfeld haben die Damen des BSV Wulfen allen Erwartungen getrotzt und bewiesen, dass sie auch imstande sind, sich höherklassigen Teams zu stellen. Kreshnik Gashi ist stolz auf sein Team: „Wir haben von Anfang an gezeigt, dass wir uns nicht als Außenseiter abstempeln lassen. Die Mädels sind in das Spiel gegangen als gäbe es kein Morgen mehr. Die Aggressivität und vor allem die Defense an den großen Borkener Spielerinnen hat mich beeindruckt. Ein super Teamplay und eine super Unterstützung von der Bank haben uns den nötigen Push gegeben. Die Mädels haben sich einfach in jeder Hinsicht ergänzt, hart gekämpft und die Belohnung dafür bekommen. Ich bin unfassbar stolz und danke auch den zahlreichen Zuschauern sowie den Cheerleadern des BSV, die uns so super unterstützt und so einen riesigen Teil zum Erfolg beigetragen haben.“


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Capitol Bascats Düsseldorf (RL) - DJK Frankenberg Aachen (RL) 83:71

Holpriger Einzug ins Pokal Halbfinale

Link zum Spielbericht auf der Website der Capitol Bascats Düsseldorf


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TuS Zülpich (LL) - VfL AstroStars Bochum (RL) 53:138
von Thomas Poll (VfL AstroStars Bochum)


Geburtstag ohne Folgen.

Nach dem Sieg gegen Oberhausen ging es am Sonntag für unsere Damen direkt weiter nach Zülpich, eine Mannschaft die in ihrer Landesliga um den Abstieg kämpft.

Wir beklagten einige Ausfälle auf unserer Seite. Neben den prüfungsgestressten Spielerinnen Chantal Neuwald und Carina Linnemann fehlten noch Laura Barroso-Perez, Johanna Mooshage, die mit ihrer WNBL Truppe um den Einzug in die Playoffs kämpfte, und Hannah „long arm of the law“ Schmitz. Auch Headcoach David Glöckner konnte die weite Reise nicht antreten, da er seinem Ruf als Papa gerecht werden musste.

Trotz der Ausfälle ging das Team voller Elan an den knapp 135 km langen Trip. Besonders hervorzuheben war die Dortmunder Achse um Caro Kehse und Julia Loock, die auch ohne die Dritte im Bunde die Stimmung im Auto zum Kochen brachte und niemals müde wurde. Einen Katzensprung später ging es für die fidele Truppe dann auch schon aus dem Auto in die Halle, frei nach dem Motto – Vorwärts immer, rückwärts nimmer!

Diesen Schwung nahmen wir dann auch maßgeblich mit in das erste Viertel. Auch wenn Zülpich sich spielerisch nicht als eine Mannschaft aus der unteren Tabellenregion entpuppte, kauften wir den Gastgebern doch schnell den Schneid ab. Wir forcierten Ballgewinn um Ballgewinn und verwandelten dann vorne in gewohnt sicherer und schnurstrackser Manier mit 83%. Der ein oder andere Korbleger hatte zu viel Drall.

Die Schiedsrichter hatten in diesem Spiel wirklich wenig zu tun, da das Spiel in einem sehr fairen und freundschaftlichen Ambiente ausgetragen wurde. Großes Lob an die Gastgeber, die niemals aufsteckten und diese Partie so gestalteten, dass wir viel mitnehmen konnten.

Wie sich schon auf der Hinfahrt abzeichnete, war es aber Caro Kehse, die im Schlussviertel für die Akzente sorgte und den längsten Atem hatte. Wie ein Hai im Blutrausch vollendete sie einen Schnellangriff nach dem anderen. Woher nimmt sie bloß diese Energie? Auch Ramona Tews reagierte nach dem Spiel ratlos auf diese Frage. Es bleibt festzuhalten, dass auch der Zahn der Zeit nicht an ihr nagen kann und sie jedem Geburtstag trotzt.

Glücklich ob des Sieges ging es aber trotzdem etwas gedämpfter zu auf der Rückfahrt, wohlwissend, dass morgen trainingsfrei ist und man die Analyse der Spiele am Wochenende erst am Dienstag besprechen kann.


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Für die Inhalte der Artikel sind die jeweils benannten Autoren oder Vereine verantwortlich. Die Inhalte der Artikel spiegeln nicht zwangsläufig die Meinung des WBV wider.

Wir bedanken uns bei allen Teams und Verantwortlichen, die Spielberichte und Fotos zur Verfügung stellen.