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Die Partie SC Fast Break Leverkusen gegen die ART Giants Düsseldorf am 10. Spieltag der 1. Regionalliga Herren musste bei Führung der Leverkusener abgebrochen werden. Die direkten Verfolger aus Herten, Herford und Dorsten punkteten.

In der 25. Minute der Partie SC Fast Break Leverkusen gegen die ART Giants Düsseldorf ging eine Korbanlage nach einem Dunking zu Bruch – der Ring riss ab und die Glasplatte zersplitterte. Die Schiedrichter werteten die Aktion als legale Korbaktion und verhängten kein technisches Foul.

Zum Zeitpunkt des Spielabbruchs führte Leverkusen gegen den ungeschlagenen Tabellenführer aus Düsseldorf 49:42. Ende dieser Woche soll der Termin für die Neuansetzung des Spiels feststehen.

Ausführliche Berichte zu den weiteren Partien finden Sie am Ende dieser News …


Regionalliga Herren |10. Spieltag | 22 + 24..11.2018
BG Dorsten - BSG Grevenbroich 74:67
ACCENT BASKETS Salzkotten - BG Kamp-Lintfort 96:70
SVD 49 Dortmund - AOK Ballers Ibbenbüren 82:80
Citybasket Recklinghausen - BG Hagen 86:65
Hertener Löwen - SV Hagen-Haspe 91:82
SC Fast-Break Leverkusen - ART Giants Düsseldorf
BBG Herford - Deutzer TV 93:61


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BG Dorsten - BSG Grevenbroich 74:67
von Frank Fabek - BG Dorsten

Dorsten siegt im Verfolgerduell.

Die BG Dorsten besiegt die Grevenbroich Elephants mit 74:67 und setzt ihre Siegesserie fort. Es war das erwartete enge Duell gegen die Offensivstarken Dickhäuter, doch auch in dieser Partie behielten die Dorstener mit ihrem leidenschaftlichen Teamplay die Oberhand.

Zum Beginn des 1. Viertels stand die Defense von Franjo Lukenda wie eine Mauer. Gerrit Budde wurde im ersten Viertel seinem Namen „The Wall“ gerecht und blockte stark am Brett. Der Angriff war jedoch zerfahren und unkonzentriert. Nach 4 Minuten konnten sich die Gäste einen kleinen 2:6 Vorsprung herausspielen. Lukenda reagierte sofort und nahm früh eine Auszeit. Nach der Auszeit kam die Offense der langsam auf Betriebstemperatur und Dorsten konnte das 1. Viertel mit 18:14 für sich entscheiden.

Das 2. Viertel gestaltete sich ausgeglichen. Zwar konnte Dorsten mit einem Zwischenspurt 3 Minuten vor dem Ende beim Stand von 34:25 mit +9 Punkten absetzten, wurden aber durch einen 6:0 Lauf der Gäste wieder eingefangen. Grevenbroich gewann am Ende das Viertel mit 17:16. Beim Halbzeitstand von 34:31 war allen klar, welch hartes Stück Arbeit in der zweiten Hälfte vor der BG Dorsten lag.

Das 3. Viertel war ein Spiegelbild des 2. Viertels. Grevenbroich konnte auch das 3. Viertel mit 16:14 für sich entscheiden. Mit einer hauchdünnen 48:47 Führung ging Dorsten in das letzte Viertel. Und das Viertel war nichts für schwache Nerven. Die Gäste aus Grevenbroich nutzten die Unkonzentriertheit der Dorstener aus und erspielten sich 7 Minuten vor dem Ende einen 7 Punktevorsprung heraus. Nicht wenigen in der Halle kamen Gedanken an das letzte Heimspiel gegen Düsseldorf. Lukenda nahm umgehend eine Auszeit und stellte sein Team neu ein. Was folgte war ein unwiderstehlicher 12:0 Lauf der Dorstener. Das Spiel war wieder gedreht und die KIA Baumann Arena stand Kopf. Grevenbroich versuchte alles um noch einmal heranzukommen, doch getragen von der Wahnsinnstimmung ließen die Dorstener nichts mehr anbrennen. Als Mike Nwabuzor mit einem krachenden Dunk zum Endstand von 74:67 den Sieg perfekt machte, kannte der Jubel keine Grenzen mehr. An diesem Abend gewann das Team, das den Sieg mehr wollte.

Coach Franjo Lukenda nach dem Spiel: „Ein Spiel wie man es am Donnerstagabend um 20:30 erwartet. Schleppender Beginn, viele Fehler auf beiden Seiten und schlechte Quoten. Man muss sagen, dass es für unsere Defense spricht, wenn wir so eine Mannschaft bei 67 Punkten halten und das bei einer 3er Quote von 18 Prozent. Es war toll anzusehen, dass wieder jeder das macht was nötig ist, um zu gewinnen. Am Ende des Tages haben wir verdient gewonnen und können nun entspannt auf den restlichen Spieltag schauen.“

BG Dorsten vs. BSG Grevenbroich 74:67 (18:14, 16:17;14:16;26:20)


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ACCENT BASKETS Salzkotten - BG Kamp-Lintfort 96:70
von Markus Plüm - BG Kamp-Lintfort

BG Lintfort mit acht Mann letztlich ohne Chance.

Eine Halbzeit hält der enorm dezimierte Kader der Lintforter Basketballer in Salzkotten gut mit. Doch am Ende fehlen die Körner, um den Sieg zu entführen.

96:70 (43:37) mussten sich die Lintforter Basketballer am Samstagabend bei den Accent Baskets Salzkotten geschlagen geben. Ein Ergebnis, das am Ende auch so hoch ausfiel, weil die BGL kräftemäßig nichts mehr entgegen zu setzen hatte. Denn zuvor konnten die Klosterstädter eine Halbzeit lang gut mit- und das Spiel offenhalten. Doch eine Personalmisere verhinderte letztlich, dass die Lintforter den zweiten Saisonsieg einfahren konnten.

So stand die lange Anreise ins Paderborner Land für die Regionalliga-Basketballer der BGL schon von Beginn an unter keinem guten Stern. Denn eigentlich konnte das Team von Tobias Liebke nur mit sieben Spielern anreisen. Vor allem auf der Aufbauposition klaffte eine schmerzhafte Lücke. Oskar Mellmann und Michael Schmak fehlten aus persönlichen Gründen, am Samstagmorgen meldete sich auch noch Nachwuchstalent Lennart Schild krank. So kam Cem Karakaya, der inzwischen für die zweite Mannschaft der Lintforter spielt, zu seinem Regionalliga-Debüt und machte seine Sache auch mehr als ordentlich.

Karakaya stand direkt in der Anfangsformation und ordnete das Spiel der BGL durchaus passabel. Immer wieder setzte er Akzente von außen, fand aber auch die freien Mitspieler. Da auch die Verteidigungsarbeit der Gäste vom Niederrhein stimmte und die starken Akteure der Salzkottener zunächst im Griff gehalten werden konnten, gingen die Spieler von Coach Liebke mit einer knappen Führung ins zweite Viertel (19:17).

Doch schon in diesem drehten die Gastgeber dann langsam, aber sicher auf. Vor allem Felix Wenningkamp, Hanno Kretschmann und Dominik Wolf waren kaum noch zu stoppen. Nichtsdestotrotz hielt die dezimierte BGL tapfer dagegen und brachte ihre eigenen Stärken ins Spiel. Auf Lintforter Seite waren es Till und Thomas Achtermeier sowie Janosch Feige, die offensiv vorangingen und die Führung der Gastgeber bis zur Halbzeit auf ein aufholbares Maß schrumpfen ließen.

Doch nach dem Seitenwechsel machte sich dann nach und nach der Kräfteverschleiß bemerkbar. Tobias Liebke musste immer häufiger wechseln, um seinen Akteuren eine Verschnaufpause zu verschaffen, wodurch allerdings auch der Spielrhythmus litt und die Salzkottener ihren Stiefel einfach immer weiter herunterspielen konnten. Nachdem die BGL in der 25. Minute beim 47:49 aus ihrer Sicht noch in Tuchfühlung war, musste sie zum Start des Schlussviertels bereits einem Zwölf-Punkte-Rückstand hinterher rennen (68:56).

In den letzten zehn Minuten war die Luft dann vollends raus. Die Salzkottener konnten nun beinahe nach Belieben punkten und kratzten so am Ende auch an der 100-Punkte-Marke. Die BGL trat dennoch erhobenen Hauptes die Heimreise an, was auch Tobias Liebke bestätigte: „Es ist bei uns einfach so, dass wir Ausfälle nicht mal so eben kompensieren können. Das fing schon vor der Saison mit den schweren Verletzungen an und zieht sich derzeit weiter durch die Saison. Dennoch geben die Jungs in jedem Spiel ihr Bestes, davor kann man nur den Hut ziehen. Wir werden uns nun erholen und nächste Woche wieder neu angreifen.“

Punkte
Till Achtermeier (15), Feige (13), Thomas Achtermeier, Ebiballari (beide 11), Karakaya (10), Krüger (8), Sengutta (2)


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Citybasket Recklinghausen - BG Hagen 86:65
von Martin Karbe - Citybasket Recklinghausen

Es ist vollbracht! Der erste Heimsieg der laufenden Saison ist unter Dach und Fach. Gegen die BG Hagen setzten sich die Regionalliga-Korbjäger von Citybasket bei einem souveränen Start-Ziel-Sieg mit 86:65 (21:17, 26:15, 18:14; 21:19 ) durch - und sorgten für beste Stimmung bei den treuen Heimfans.

Die Zeichen standen von vornherein nicht schlecht für die Hausherren, denn BG-Coach Kosta Filippou und sein Team waren ohne die beiden ProA-Spieler Marco Hollersbacher und Jasper Günther in die Vestische Arena gekommen - beide wurden beim Heimspiel von Phönix Hagen benötigt.

Dennoch entwickelte sich zunächst ein offenes Spiel, in dem die Hagener über ihren Längsten, Alexander Kortenbreer, in Führung gingen und damit einen offenen Schlagabtausch initiierten. Erst zum Ende des ersten Abschnitts konnten sich die Recklinghäuser um den erneut stark aufspielenden Chris Longoria mit vier Zählern Differenz absetzen. Longoria hatte nach den ersten zehn Minuten bereits elf Zähler auf dem Konto. Demgegenüber blieb Hagens designierter Topscorer Sören Fritze  in dieser Partie blass, kam insgesamt lediglich auf für ihn magere 2 Punkte.

Auch in das zweite Viertel starteten die Hausherren sehr gut, veranlassten Gästecoach Filippou nach dem 28:21 durch Philipp Spettmann direkt zu einer frühen Auszeit (12.). Diese verpuffte jedoch relativ wirkungslos, denn Citybasket baute seinen Vorsprung weiter aus; ging durch einen beherzten Drive von Till Von Guionneau und das daraus resultierende Dreipunktspiel erstmals zweistellig in Führung: 34:23 (14.). Bis zum Seitenwechsel war dieser Vorsprung gar auf 47:32 angewachsen - die Vorentscheidung?

Es sah zunächst nicht so aus: Hagen kam motiviert aus der Pause, erhöhte das Tempo und startete einen 8:0-Lauf zum 38:47. Doch diesmal blieb die Schwächephase der Recklinghäuser aus. Angefeuert von der Tribüne, legten sie in der Verteidigung noch eine Schippe drauf, verzeichneten entsprechende Ballgewinne und Schnellangriffe und kamen wieder richtig ins Laufen. Ein Dunk von Theo Turner ließ Jubel aufbranden; weitere schnelle Punkte vergrößerten den Vorsprung wieder - und am Ende des dritten Abschnitts lagen beruhigende 19 Zähler zwischen den beiden Teams. Von diesem Rückstand sollte sich die BG nicht mehr erholen.

„Steht auf, wenn Ihr Baskets seid“, hallte es dann im letzten Viertel von den Rängen, als klar wurde, dass die Hülsmann- Fünf dieses Ergebnis souverän über die Zeit spielen würde. Hagen machte aus dem statistischen Ballbesitz-Übergewicht nicht viel Zählbares und Citybasket ließ ansehnlich den Ball laufen, so dass am Ende ein ungefährdeter 86.65-Erfolg zu Buche stand.

„Jetzt können wir endlich aufatmen“, freute sich der Trainer bei der anschließenden Pressekonferenz über den ersten Heimerfolg, „und wir möchten uns auch ganz herzlich bei den Fans bedanken, die uns in den Schwächephasen durch ihre Unterstützung geholfen haben.“ „Wir waren heute nicht bereit, die Intensität anzunehmen“, bilanzierte sein Gegenüber Filippou. „Insofern geht die Niederlage auch von der Höhe her in Ordnung.“

Im Rahmen der Begegnung wurde Citybasket-Nachwuchstalent Amelie Kröner für Ihre erneute Nominierung ins U18-Nationalteam geehrt. Unter dem Beifall der Zuschauer nahm sie aus den Händen von Clubchefin Inga Bielefeld das  „Reck-City“-Shirt aus der brandneuen Kollektion entgegen.

Citybasket
Longoria 25/4, 5 Ass., Barga 4 , Turner 12, 9 Reb. , Charfreitag, Letailleur 6. 11 Reb., Spettmann 12, J. Bredeck 5, Von Guionneau 6/1, Kaprolat 2


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BBG Herford - Deutzer TV 93:61
von Lennart Hundertmark - BBG Herford

BBG bleibt zuhause eine Macht.

Fünf Heimspiele, fünf Siege – so lautet nach diesem Wochenende die blütenweiße Bilanz der Regionalliga Basketballer der BBG Herford. Am Samstagabend dominierten die Herforder das Spiel gegen den Aufsteiger aus Deutz und siegten am Ende deutlich mit 93:61 (35-15, 23-21, 16-13, 19-12).

Als Herfords US-Aufbauspieler Sam Cassell direkt mit seinen ersten zwei Dreipunktwürfen ins Ziel traf, konnten die Zuschauer in der gut gefüllten Sporthalle des Friedrichs-Gymnasiums bereits erahnen, dass sie heute einen gelungenen Auftritt ihres Teams erleben dürfen. Von Beginn an drückte das Team von Headcoach Chris Dictapanidis aufs Gaspedal. Mit einem 10:0-Lauf konnte sich die BBG bereits nach vier gespielten Minuten auf 18:7 absetzen. Zu selten nutzten die Spieler des Deutzer TV in dieser Phase die sich ihnen bietenden Möglichkeiten und mussten auch im weiteren Verlauf des ersten Viertels zusehen wie die BBG sich bereits nach zehn Minuten einen 20 Punkte Vorsprung erspielte.

Angetrieben von dem begeisterten Publikum und dem Gefühl, dass alles gelingt, neigten die Werrestädter im zweiten Viertel jedoch streckenweise dazu zu viel zu wollen und spielten ihre Angriffe nicht konsequent zu Ende. „Mitte des zweiten Viertels und Ende des dritten Viertels haben wir versucht zu schön zu spielen und haben einige Chancen leichtfertig vergeben“, fand BBGs Co-Trainer Ewald Möhring einen Kritikpunkt, fügte jedoch an, dass er mit dem Spiel „durchaus zufrieden“ gewesen sei. Insbesondere das erste Viertel sei „sehr überzeugend“ gewesen, strahlte ein glücklicher Möhring.

Auch in der Halbzeit erwartete die Zuschauer beste Unterhaltung: Die Tanzgruppe eXrated der Herforder Tanzschule "Das Unikat" sorgte mit einer eindrucksvollen Halbzeiteinlage für tosenden Applaus.

Während Herford auch nach der Pause den hohen Vorsprung, gegen sich dennoch nicht aufgeben wollende Gäste, weiter verwaltete, sorgte ein Zusammenstoß von BBG-Center Francesco Yanduka mit einem Deutzer Spieler für eine Schrecksekunde. Nach kurzer Behandlung humpelte der bis dahin stark spielende Yanduka jedoch bereits wieder Richtung Auswechselbank und wird am kommenden Wochenende voraussichtlich wieder einsatzbereit sein.

Mit der komfortablen Führung im Rücken gab Dictapanidis im letzten Abschnitt auch den Youngsters der BBG Spielzeit. Seine Premiere im Dress der 1. Herren feierte dabei Luke Westerwelle, der aus dem eigenen U18-Team den Sprung in die 1. Regionalliga geschafft hat. „Im letzten Viertel standen mit Luke, Fynn, Max und Philipp alle unsere Youngster gleichzeitig auf dem Feld, das freut uns natürlich sehr“, sagte Möhring. Bester Werfer auf Seiten der BBG war mit 24 Punkten Vaidotas Volkus.

Mit dem klaren 91:63-Sieg verteidigt die BBG den dritten Tabellenrang und reist am kommenden Wochenende zum Tabellensechsten aus Grevenbroich.

Punktestatistik
BBG Herford: Volkus (24), Cassell (23), Brinkmann (17), Sentance (7), Yanduka (6), Boger (5), Steffen (4), Behrens (2), Bunte (2), Brackmann (2), Svinger (1)
Topscorer Deutz: Schulz (13), Pfeifer (12), Litera (10)


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BBG Herford - Deutzer TV 93:61
von Timo Steffens - Deutzer TV

Auftaktviertel besiegelt Niederlage.

Der Samstag beginnt für die Kellerkinder mit zwei kurzfristigen Absagen. Während Flügelspieler Lukas Wandel sich mit Fieber abmeldet, muss auch Headcoach Mario Kyriasoglou kurzfristig aus gesundheitlichen Gründen passen. So springt Co-Trainer Micha Demberg spontan ein, nachdem am vergangenen Wochenende bereits Tobias Osebold übernommen hatte. Nachwuchs-Center Benjamin Uzoma reist ebenfalls nicht mit ins 200 Kilometer entfernte Herford. Der 20-Jährige Neuzugang aus Aachen laboriert weiterhin an einer Patellasehnenreizung und arbeitet an einem Comeback. Erstmals mit von der Partie ist Aufbau-Neuzugang Patrick Reusch, der im Sommer aus dem Pro-B-Kader der Dragons aus Rhöndorf in die Domstadt gewechselt, bislang jedoch aus Verletzungsgründen zum Zuschauen verdammt war.

Micha Demberg beginnt beim Tabellendritten mit einer Änderung: Gero Boch rückt zurück in die Anfangsfünf, Youngster Ali Türkan kommt dafür von der Bank. Gemeinsam mit Boch beginnen DTV-Topscorer Philipp Pfeifer, die Flügel Julian Litera und Florian Schulz sowie Center Timo Steffens. Die ersten drei Spielminuten beginnen ordentlich, der DTV hält mit und nach einem Dreipunktwurf von Florian Schulz und zwei Treffern von Timo Steffens steht es 7:8 aus Sicht der Domstädter. Dann allerdings verlieren die Aufsteiger den Zugriff auf den Tabellendritten, der begünstigt durch Ballverluste und individuelle Fehler in der DTV-Defensive, zunächst einen 10:0-Lauf hinlegt (18:7) und zwei Minuten vor Schluss des ersten Viertels einen weiteren 7:0-Lauf folgen lässt (29:12). Hinzu kommt, dass die Hausherren bereits im Auftaktviertel fünf Treffer von jenseits der Dreierlinie erzielen. So steht es nach zehn Spielminuten 35:16 und die Domstädter laufen einem 20-Punkte-Rückstand hinterher.

Das gibt den Gastgebern die Möglichkeit durchzuwechseln und den Kellerkindern die Chance aufzuholen. Während die ersten drei Minuten auf Augenhöhe ablaufen, schafft es der DTV sich in der Defensive besser zu ordnen, die BBG zwei Minuten lang scorelos zu halten und, angetrieben von Patrick Reusch, einen ersten kleinen 6:0-Lauf zu starten (41:27). Nach 17 Spielminuten ist der Vorsprung auf zwölf Punkte verkürzt, dann allerdings antworten die Gäste in Gestalt ihrer beiden Topscorer Cassell Jr. und Volkus, die im Schnitt knapp 20 Punkte pro Partie erzielen, und ziehen noch vor dem Seitenwechsel erneut auf 22 Punkte davon (58:36). So endet das zweite Viertel mit 20:23 aus Sicht der Deutzer zwar zufriedenstellend, die Mannschaft verpasst es allerdings sich für die kurzfristige Aufholjagd zu belohnen und den Anschluss zu halten.

Nach dem Seitenwechsel bleibt das Spiel weiter auf Augenhöhe, doch die zahlreichen individuellen Fehler, Ballverluste und verpassten Chancen in der Offensive machen es den Deutzern nahezu unmöglich, gegen ein Topteam wie Herford, nochmal zurückzukommen. Im Angriff sind es Philipp Pfeifer und Florian Schulz, die 10 der 13 Viertelpunkte erzielen, hinzukommt ein erfolgreicher Dreier von Julian Litera. Das dritte Viertel endet mit 13:16 aus Sicht der Domstädter, der Herforder Vorsprung jedoch ist vor dem Schlussviertel auf 25 Punkte angewachsen (74:49).

Am Ende ist es vor allem Herfords Center Volkus, der an seinen Statistiken schraubt und zehn seiner insgesamt 24 Punkte in den letzten zehn Minuten erzielt. Damit ist er Topscorer der Partie. Ein 5:0-Lauf der Gastgeber kurz vor Schluss setzt den Schlusspunkt in einem Spiel, dass die Gäste bereits im ersten Viertel verloren. „Letztlich haben wir Herford gerade zu Beginn zu viele freie Dreipunktwürfe gewährt, die ein solches Topteam dann auch hochprozentig verwandelt. Hinzu kommen zu viele zweite Chancen für den Gegner und die eigenen Ballverluste, die eine Aufholjagd dann zusätzlich erschweren“, fasst Micha Demberg nach der Partie zusammen, lobt allerdings die kämpferische Leistung seines Teams und die tolle Unterstützung der mitgereisten Fans.

Am kommenden Wochenende empfängt der Tabellenvorletzte einen direkten Mitbewerber im Kampf um den Klassenerhalt. Zu Gast sind am Samstagabend (01.12.) um 18:30 Uhr die Regioballers des SC Fast-Break Leverkusen, die mit 3 Siegen aktuell auf dem elften Tabellenrang stehen. Gespielt wird wie gewohnt in der Sporthalle des Gymnasiums Kreuzgasse in der Vogelsanger Straße.

Für die Kellerkinder am Ball
Schulz (13), Pfeifer (12), Steffens (10), Litera (10), Reusch (4), Türkan (4), Boch (3), Warnecke (3), Vermum (2), Verlemann, Ossey

Punkte nach Vierteln
1. Viertel: 35:16; 2. Viertel: 23:20; 3. Viertel: 16:13; 4. Viertel: 19:12 - Endergebnis: 93:61.


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Wir bedanken uns bei allen Teams und Verantwortlichen für, die uns Spielberichte und Informationen zur Verfügung stellen.

Bildmaterial zur Verfügung gestellt vom Deutzer TV. Dankeschön.