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Im Spitzenspiel des 18. Spieltags in der Regionalliga Herren haben die Dragons Rhöndorf ein deutliches 102:84 gegen die bringiton Ballers Ibbenbüren abgeliefert. Damit haben die Dragons die Ballers von Platz 2 der Tabelle verdrängt.

Tabellenführer RheinStars Köln zeigte beim 92:61 gegen den Vorletzten Haspe 70 eine gelungene Vorstellung und führt die Liga mit 6 Punkten Vorsprung an.

Immer spannender wird der Kampf um die Playoff-Plätze 5 bis 8. Zwischen den Hertener Löwen auf Platz 5 und den BSV Münsterland Baskets Wulfen auf Platz 11 liegen gerade mal 4 Punkte.

Am Tabellenende sieht es für Haspe 70 und die ETB Wohnbau Miners nach wie vor düster aus. Beide Teams kassierten am Wochenende Niederlagen.


1. Regionalliga Herren | 18. Spieltag | 10. + 11.01.2020

10.01.2020
BG Hagen - Citybasket Recklinghausen 82:73

11.01.2020
RheinStars Köln - SV Haspe 70 92:61
Deutzer TV - BSV Münsterland Baskets Wulfen 76:86
Dragons Rhöndorf - bringiton Ballers Ibbenbüren 102:84
BG Dorsten - BBG Herford 67:96
NEW Elephants Grevenbroich - TSV Bayer 04 Leverkusen 2 72:80
ETB Wohnbau Miners - Hertener Löwen 76:92


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BG Hagen - Citybasket Recklinghausen 82:73
von Martin Karbe (Citybasket Recklinghausen)

Defensive bekommt keinen Zugriff.

Auch im zweiten Auswärtsspiel des neuen Jahres hat es nicht gereicht. Beim 73:82 (31:45) bei der BG Hagen bekamen die Regionalliga-Herren von Citybasket vor allem defensiv über weite Strecken nicht den gewünschten Zugriff auf die Gastgeber.

„Defensiv war das über drei Viertel nichts“, bilanzierte Citybasket-Coach Johannes Hülsmann. „Und als Hagen dann im Laufe des Spiels anfing, die Dreier zu treffen, wurde der Abstand immer größer.“ Über 20 Zähler waren es zwischenzeitlich gegen Ende des dritten Viertels bereits, weil die Recklinghäuser neben ihren Verteidigungs-Problemen auch offensiv keine überzeugende Performance ablieferten. Zu selten wurden Ballgewinne und Rebounds in Fastbreak-Punkte umgemünzt, zu viele einfache Punkte wurden liegengelassen – und zu dürftig war auch die Quote von den Außenpositionen.

Lediglich Niklas Meesmann punktete kontinuierlich, doch der Guard – mit 17 Zählern Topscorer in Hagen – stand aufgrund von krankheitsbedingter Schwächung nur 17 Minuten auf dem Feld. So lag Citybasket dann folgerichtig vor dem Schlussabschnitt schon beinahe aussichtslos mit 48:70 im Hintertreffen.

„Dann haben wir noch einmal den Druck erhöht und viel gedoppelt, um wieder heranzukommen“, blickt Hülsmann auf die letzten zehn Minuten zurück. Dies war auch von Erfolg gekrönt, so dass die Recklinghäuser sich zwischenzeitlich bis auf fünf Zähler heranarbeiten konnten. Im Blick stand dabei nicht nur ein möglicher Auswärtserfolg auf der Zielgeraden, sondern als zweitbeste Option auch noch der direkte Vergleich, der angesichts der engen Staffelung der Playoff-Kandidaten noch wichtig werden könnte. Mit vier Punkten Differenz hatte Citybasket das Hinspiel in der Vestischen Arena gewonnen.

„Leider waren wir auch offensiv zu passiv“, sah der Coach den Gegner wieder davonziehen, als BG-Trainer Kosta Filippou seine Startformation zurück aufs Feld brachte. „Jetzt müssen wir uns darauf konzentrieren, in den nächsten Wochen vor allem unsere Heimspiele zu gewinnen, um weiter auf den Playoff-Plätzen zu bleiben.“

Die erste Gelegenheit gibt es am kommenden Samstag, wenn sich um 18:00 Uhr Schlusslicht ETB Essen Miners zum Spieltag der Wohnungsgesellschaft Recklinghausen in der Vestischen Arena vorstellt.


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RheinStars Köln - SV Haspe 70 92:61
aus den RheinStars News

RheinStars starten mit überzeugendem Sieg.

Mit einem klaren Sieg und einer überzeugenden Vorstellung in der zweiten Halbzeit sind die RheinStars ins neue Jahr gestartet. Nach der dreiwöchigen Spielpause gewannen sie ihre Heimpartie gegen den SV Haspe 70 mit 92:61 (42:39). Köln bleibt auch nach 18 Spieltagen in der Basketball-Regionalliga West mit drei Siegen Vorsprung (16:2) unangefochten an der Spitze. Am kommenden Freitag schon gastiert die Mannschaft von Headcoach Johannes Strasser beim Tabellenfünften, den Hertener Löwen – und für diese Auswärtsaufgabe war der Auftakt gegen Tabellenvorletzten am Samstagabend vor 650 Zuschauern in der ASV-Sporthalle genau die richtige Vorbereitung.

„Wir haben das dann in der zweiten Halbzeit gut gemacht, phasenweise sehr gut“, lobte Manager Stephan Baeck den Auftritt der RheinStars-Akteure, auch wenn diese in den ersten 20 Minuten weder die von ihm geforderte Galligkeit noch die gewünschte Aggressivität gezeigt hatten. Nach einem leichten Start mit einer schnellen 10:2-Führung (3.) ließen sich die Hausherren von ihren Gästen deren eher schleppendes Tempo aufzwingen. „Wir haben uns einlullen lassen“, bemängelte Strasser, „aber dann sind wir aufgewacht und haben endlich auch in der Verteidigung richtig gearbeitet.“

Bis zur 24. Minute (44:45) hatten sich die Hasper soagr immer mal wieder über kurzzeitige Führungen freuen können. Dann aber war Schluss mit lustig. Zunehmend humorlos beackerte die RheinStars-Defense das Parkett. Durch den Druck bekam Haspe kein Bein mehr auf den Boden, geschweige denn Bälle Richtung bzw. unter den Korb. Ganze vier Feldkörbe gelangen den Gästen in der zweiten Halbzeit, nur noch ein einziger Zweipunktekorb. 11 ihrer 22 Zähler markierten sie von der Freiwurflinie. „Wir haben viel konzentrierter gespielt“, urteilte Kapitän und Topscorer Tibor Taras. So rauschte das Ergebnis über 71:50 (30.) und 82:55 (35.) auf den größten Vorsprung, das Endergebnis von 92:61.

„JJ“ Strasser hatte nach den Trainingseindrücken unter der Woche wohl schon mit einem ähnlichen Verlauf des Abends gerechnet. „Nach der ersten Halbzeit hatte ich erwartet, dass Haspe vielleicht sogar etwas länger mithalten könnte. Aber das haben die Jungs dann richtig gut gemacht.“ Und zur Freude des Publikums rafften sich die RheinStars nicht nur in der Defense auf, sondern zeigten auch ideenreichen Teambasketball im Angriff. 25 Assists standen später als Saisonbestleistung in der Statistik; darunter gab es spektakuläre Anspiele von Taras, Vincent Golson, Gael Hulson oder Thomas Michel zu sehen. Oder die Zuschauer beklatschten die Dunks von Mitch Petersen. So feierten am Ende alle, die es mit Köln hielten, einen gelungenen und unterhaltsamen Einstand ins Jahr 2020. Die Fans, das Team, die Trainer und Verantwortlichen.


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Deutzer TV - BSV Münsterland Baskets Wulfen 76:86
vom PresseTeam des Deutzer TV

Kellerkinder kassieren Dämpfer.

Durch eine ärgerliche 76:86-Niederlage gegen die BSV Münsterland Baskets Wulfen sind die Kellerkinder nach dem zwischenzeitlichen Höhenflug der Vorwochen auf dem Boden der Tatsachen zurückgekehrt.

Schon der Start war symptomatisch für die folgenden 40 Minuten. Während sich Wulfen sehr konzentriert präsentierte, fehlten bei den Kellerkindern der Fokus und das letzte Quäntchen Entschlossenheit. Schnell führten die Gäste angeführt von Spielmacher Bryant Allen mit 6:15 und zeigten sich dabei treffsicher von der Dreierlinie. Nach einer frühen Auszeit fanden die Deutzer etwas besser ins Spiel. Patrick Reusch verkürzte per Dreier nach schönem Pass von Lenny Boner auf 13:15, auf den Joe Koschade einen weiteren Distanztreffer folgen ließ. Doch die Gäste konnten sich bis zum Viertelende wieder absetzen (16:22).

Nach wie vor war das Spiel unrhythmisch, was sich besonders in der Deutzer Offensive ein ums andere Mal zeigte. Durch ungenaue Pässe, hektische Abschlüsse und fehlendes Timing machten sich die Kellerkinder das Leben in der Phase selbst schwer. Bis auf 16:30 zogen die Gäste davon, ehe Anton Geretzki mit einem wuchtigen Drive nach fünf Minuten für die ersten Punkte sorgte. Beim Stand von 18:34 war die zweite Deutzer Auszeit fällig. Es dauerte allerdings noch weitere Minuten, bis die Kellerkinder erstmals zu ihrem gewohnten Spiel fanden. Bessere Defense, Fastbreaks und umsichtiges Ballmovement sorgten in den letzten zwei Minuten vor der Pause für einen 10:0-Lauf zum 31:35.

Die zweite Halbzeit begann mit einem vorsichtigen Abtasten von beiden Seiten. Hier erwiesen sich nun die Deutzer als handlungsschneller. Defensiv dominierte Lenny Boner das Geschehen und blockte gleich drei Mal binnen weniger Minuten Würfe der Gäste weg. Offensiv war Anton Geretzki mit einem Mitteldistanzwurf zum 39:38 für die erste Deutzer Führung des Spiels verantwortlich. Nach und nach erspielten sich die Kellerkinder ein kleines Polster. So stand es nach Freiwürfen von Patrick Reusch und Julian Litera zwischenzeitlich 51:42 respektive 53:44. Doch nach wie vor fehlte beiden Teams der Rhythmus und den Zuschauern im Reitweg bot sich ein zähes Bild.

Wer auf Besserung von Deutzer Seite hoffte, sah sich getäuscht. Im Gegenteil: Leichtsinnige Pässe und hektische Abschlüsse sorgten dafür, dass die Gäste sofort wieder auf Schlagdistanz waren. Durch einen Dreier des erst 16-jährigen Matej Silic gingen sie sogar wieder in Führung (53:55). Zwar antworteten die Kellerkinder hierauf postwendend mit einem gut herausgespielten Korbleger von Julian Litera, doch die Gäste waren wieder zurück im Spiel und übernahmen nun die Kontrolle. Ebenjener Silic und Bryant Allen trafen in dieser Phase ihre Würfe und sorgten für einen etwas deutlicheren Abstand (59:67).

Erst ein Dreier von Florian Schulz brachte die Kellerkinder wieder auf Tuchfühlung (63:67). Nach einem Putback von Philipp Pfeifer schmolz der Abstand zwei Minuten vor dem Ende sogar auf 67:70. Doch Wulfen hatte auch in der entscheidenden Phase immer Antworten parat, verwandelte die fälligen Freiwürfe nach taktischen Fouls und siegte damit verdient 76:86. Immerhin konnten die Kellerkinder noch den direkten Vergleich retten.

Ein weiterer Trost ist die vorübergehende Wahrung des nun mehr letzten Playoffplatzes. Das ist jedoch derzeit nebenrangig. Nach wie vor gilt der Fokus der eigenen Entwicklung, die – wie diese Partie zeigte – noch bei weitem nicht abgeschlossen ist, wie auch Trainer Nils Müller bemerkt: „Das war definitiv ein Rückschritt, der heute wirklich weh tat. Wir haben uns stark unter Wert verkauft und das ganze Spiel keinen Rhythmus gefunden. Wir müssen jetzt daraus die richtigen Schlüsse ziehen und auch solche Niederlagen als Lernprozess wahrnehmen.“

Am kommenden Freitag treffen die Kellerkinder zu ungewohnter Tip-Off-Zeit um 20 Uhr in der Ostermannarena auf die zweite Mannschaft der Bayer Giants Leverkusen, die zu den vielen Mitbewerben um die Playoffplätze zählt. Hier besteht nun die Chance, wieder an die Wochen und Entwicklungsschritte der Vorwochen anzuknüpfen. Zum nächsten Heimspiel am 25.Januar empfangen die Kellerkinder Aufstiegsaspirant Ibbenbüren.


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Deutzer TV - BSV Münsterland Baskets Wulfen 76:86
aus dem Newsletter der BSV Münsterland Baskets Wulfen

Matej Šilić dreht das Spiel.

Es lief ein wenig wie im Hinspiel im Oktober: mit einem komfortablen Vorsprung im Rücken ließen die Wölfe die Kellerkinder wieder herankommen und gaben das Spiel seiner Zeit aus der Hand. Am heutigen Samstag Abend konnte die Mannschaft von Gary Johnson aber die Niederlage vermeiden und dreht das Spiel diesmal zu ihren Gunsten zurück. Allen voran der 16-jährige Matej Šilić, der mit einer 10-Punkte-Serie den Turnaround schaffte und seine Farben auf die Siegerstraße zum 86:76-Auwärtssieg beim Deutzer TV brachte. Der Aufsteiger Wulfen ist nun erst mal ernst zu nehmender PlayOff-Kandidat!

Mit 17 Punkten hatten die Wölfe schon beim Deutzer TV geführt, 18:35 zeigte die Anzeigetafel rechts vom Rhein in der 16. Spielminute an. Unter den Augen des in Köln lebenden BSV-Urgesteins Rob Stearns und Boffen-Nachfolgers Chris Kyriasoglu (RL-Saison 1989/90) konnten die Südmünsterländer im ersten Viertel sechs Punkte herausspielen (22:16), ehe sie mit einer weiteren 8 Punkte-Serie einen weiteren komfortablen Vorsprung ausbauen konnten (30:16, 15. Minute). Diesen Spielstand hatte Matej Šilić mit seinen ersten Punkten an diesem Abend per Fastbreak hergestellt. Nachdem Michael Haucke den 17 Punkte-Vorsprung zum 35:18 hergestellt hatte, schien sich die Situation aus dem Hinspiel zu wiederholen - Deutz stellte um und konnte nun wie erhofft endlich punkten. Bis zur Halbzeit sollte dem BSV kein Punkt mehr gelingen, Deutz kam durch 15 Punkte in Serie auf 35:33 (21.) heran.

Nach der Pause dann drehte der TV sogar das Spiel, der zu diesem Zeitpunkte starke Geretzki stellte die erste Deutzer Führung zum 39:38 aus Sicht der Gastgeber her (25. Minute). Die Auszeit von Gary Johnson zeigte allerdings nicht die gewünschte Wirkung, mit weiter besserem Drang zum Korb und besserer Verteidigung gegen BSV-Amerikaner Bryant Allen bauten die Deutzer ihre Führung weiter aus, hatten nach technischem Foul gegen Gary Johnson beim Stand von 51:42 kurz vor Ende des dritten Viertels klar die Nase vorn. Doch der BSV gab sich nicht auf. Angefeuert von etwa 50 mitgereisten Fans verkürzten Bellscheidt und Allen zum Spielabschnittsende auf 53:46 und blieben somit weiter in Schlagdistanz.

Die starke Deutzer Verteidigung konzentrierte sich zu diesem Zeitpunkt auf den kaum zu bändigenden BSV-Spielmacher Bryant Allen. So brachte das BSV-Trainergespann Johnson/Mazur den erst 16-jährigen Matej Šilić zurück aufs Parkett, der mit zwei Dreiern zum 55:53 das Ergebnis zunächst wieder drehte bzw. beim Stand von 55:58 erneut ausbaute, auch der starke Hendrik Bellscheidt war zur Stelle und trug seinen Anteil bei. Doch es war immer wieder Šilić, der auch in der Verteidigung gut arbeitet und dabei nach zwei Steals per Fastbreak abschließen konnte (65:57, 36.). Er sollte am Ende auf beachtliche 12 Punkte kommen und war DER Faktor im BSV-Spiel an diesem Abend. Wulfen macht im letzten Viertel sagenhafte 40 Punkte, kassierte hingegen 23. Ein Garant dafür auch Tim Terboven, der hinten vorbildlich ackerte.

Coach Johnson war nach dem Spiel erkennbar stolz und genoss den Jubel von Mannschaft und Fans sichtlich. Der Kampf um die begeehrten PlayOff-Plätze spitzt sich so langsam zu. Zwischen Rang 5 und 11 liegt lediglich nur zwei Siege, kommenden Samstag kann der BSV im Heimspiel gegen die BG Hagen (20.00 Uhr, Gesamtschulhalle) einen direkten Konkurrenten abfangen. PlayOff-Kampf pur, die Wölfe hoffen auf ein volles Haus!


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Dragons Rhöndorf - bringiton Ballers Ibbenbüren 102:84
von Daniel Stein (Dragons Rhöndorf)

Statement im Spitzenspiel.

Frenetischer Jubel im DragonDome am Menzenberg! Angetrieben von einem fulminant aufspielenden Duo Curtis Hollis und Anish Sharda fuhren die Dragons Rhöndorf vor 630 Zuschauern einen ungefährdeten Heimsieg gegen Ibbenbüren ein und kletterten an den Gästen vorbei auf den zweiten Tabellenplatz der 1.Regionalliga West.

Bereits mit der ersten Aktion konnten die Dragons einen Erfolg verbuchen und durch Center Jure Besedic das Spiel eröffnen. Vor allem mit viel defensiver Intensität ließen die Drachen den Funken vom Spielfeld auf die Tribünen überspringen und belohnten die Zuschauer am offensiven Ende mit dem einen oder anderen frühen Highlight, wie einem beidhändigen Dunk von Curtis Hollis. Die Gäste aus Westfalen wurden förmlich überrannt und fanden zu keiner Zeit ein Mittel gegen die Rhöndorfer Offensive. Den Schlusspunkt des ersten Spielabschnitts setzte Routinier Anish Sharda, der mit einem Wurf aus der eigenen Hälfte mit dem finalen Buzzer die finalen 3 Punkte zur 33:12-Führung auf die Anzeige zauberte.

Im zweiten Viertel kamen die Gäste nun unter der Führung ihres Regisseurs Bryce Leavitt etwas besser in Spiel und konnten zumindest offensiv etwas Fahrt aufnehmen, auch wenn die Drachen weiterhin das Spiel bestimmten. Mit gut ausgeführten Aktionen konnte sich die Mannschaft das eine oder andere Lob ihrer beiden Coaches Yassin Idbihi und Julius Thomas abholen, denn besonders im Umschalt-Verhalten waren die Hausherren den entscheidenden Schritt schneller und schenkten den Ballers in Person von Curtis Hollis den einen oder anderen Fastbreak-Punkt ein.

Mit einem 64:40-Zwischenstand starteten beide Mannschaften in die zweite Hälfte, wo sich die bring it on Ballers nochmals gegen die drohende Niederlage stemmten und in der Defense anzogen. Ganze zwei Punkte gelangen den Drachen in den ersten 5 Minuten des dritten Viertels, ehe Curtis Hollis aus der Mitteldistanz nachlegen konnte (68:50). Mit einem immer noch komfortablen 18-Punkte-Vorsprung konnten die Drachen in die finalen 10 Minuten starten, wo Ibbenbüren nicht mehr entscheidend in die Partie kommen konnte und die Dragons ihren Vorsprung verwalteten.

Mit dem verdienten 102:84-Erfolg konnten die Dragons Rhöndorf mit nunmehr 13 Siegen und 5 Niederlagen an Ibbenbühren (12-6) in der Tabelle vorbeiziehen, die jedoch ob des Hinspiel-Erfolgs mit 19 Punkten noch den direkten Vergleich auf ihrer Seite haben. 22 Assists unterstrichen an diesem Abend das gute Teamplay der Drachen vom Menzenberg, bei denen Anish Sharda überragende 87,5 % (7/8) seiner Würfe von Downtown verwerten konnte.

Weiter geht es für die Dragons Rhöndorf am kommenden Samstag, wenn die Mannen von Coach Idbihi um 19:30 Uhr bei der BBG Herford gastieren, die mit aktuell 12 Siegen und 6 Niederlagen ebenfalls in der Spitzengruppe der Liga zu finden ist.

Yassin Idbihi (Interims-Headcoach Dragons Rhöndorf): „Heute hat mein Team gezeigt und hoffentlich auch erkannt, welches Potential wir haben. Das erste Viertel war an beiden Enden des Feldes das stärkste der bisherigen Saison. Unser Anspruch für die kommenden Spiele muss es nun sein, diese Intensität nicht nur im ersten Viertel aufs Feld zu bekommen, sondern über 40 Minuten!“


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G Dorsten - BBG Herford 67:96
von Frank Fabek (BG Dorsten)

Bittere Niederlage im ersten Heimspiel des Jahres.

Das hatten sich Spieler, Fans und Verantwortliche der BG Dorsten am Samstag durchaus anders vorgestellt. Zwar war der Gegner aus Herford als Tabellenvierter der Favorit, dennoch keimte nach dem deutlich verbesserten Auftritt der BG in Ibbenbüren Hoffnung auf, den Favoriten zumindest ärgern zu können, oder bestenfalls ein Bein zu stellen. Doch es kam anders - völlig verdient und überlegen setzte sich der Favorit mit 96:67 in der KIA Baumann Arena durch.

Die Anfangsphase im ersten Drittel gehörte noch dem Gastgeber. Mit einem 9:0-Lauf ging das Team von Franjo Lukenda mit 15:10 in Führung. Doch Herford konterte mit einem 12:0-Lauf. Das bedeutete eine 22:15 Führung, die die Gäste auch nicht mehr aus der Hand gaben und das erste Viertel mit 28:21 für sich entschieden. Das Bild änderte sich im zweiten Viertel nicht. Eine mitunter emotionslos wirkende BG Dorsten spielte eindimensionale Angriffe, die in erfolglosen Distanzwürfen endeten. Herford verwaltete bereits zu diesem Zeitpunkt das Spiel. Mit 21:14 ging auch das zweite Viertel an die Gäste.

Nach der Pause setzte das Team die von Franjo Lukenda geforderte Marschroute, den gegnerischen Korb zu penetrieren, erfolgreich um. Jedoch machten erfolgreiche Distanztreffer des Herforders Ole Wendt aufkeimende Hoffnung schnell wieder zunichte. Die BBG Herford verwaltete weiterhin souverän die Führung. Mit einem 59:85 Rückstand ging es in das Schlussviertel. Lukenda wechselte früh seine etablierten Spieler aus und gab seinen Youngstern Spielzeit. Dies tat der Spielqualität keinen Abbruch. Die Punkte von Sinnatamby und Morlock wurden von Fans lautstark gefeiert. Aufregung gab es kurz vor Ende der Partie als Samuel Egedi nach einem Gerangel mit Omar Zemhoute ein disqualifizierendes Foul erhielt. Am Ende war es eine verdiente Niederlage der BG Dorsten gegen ein überlegendes Team. Das muss man sportlich anerkennen.

Am kommenden Samstag müssen Willi Koehler und Co. beim Tabellenvorletzten in Hagen-Haspe jedoch ein anderes Gesicht über 40 Minuten zeigen. Franjo Lukenda nach dem Spiel: „Positiv war heute nur, dass wir uns beim Rebound verbessert und die jüngeren Spieler mehr Einsatzzeit erhalten haben. Natürlich ist Herford derzeit deutlich über unserem Niveau und ein Sieg wäre eine riesen Überraschung gewesen. Dennoch erwarte ich mehr von dem Team. Schlimm ist vor allem die Disqualifizierung von Sam. Gerade vor einem so wichtigen Spiel wie gegen Haspe ist das unverantwortlich. Jetzt, mehr denn je, muss die Mannschaft zusammenstehen.“


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EW Elephants Grevenbroich - TSV Bayer 04 Leverkusen 2 72:80

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ETB Wohnbau Miners - Hertener Löwen 76:92

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Für die Inhalte der Artikel sind die jeweils benannten Autoren oder Vereine verantwortlich. Die Inhalte der Artikel spiegeln nicht zwangsläufig die Meinung des WBV wider.

Wir bedanken uns bei allen Teams und Verantwortlichen, die Spielberichte und Fotos zur Verfügung stellen.

Bildmaterial zur Verfügung gestellt von den Dragons Rhöndorf, Martin Roelver. Dankeschön.