Spielbetrieb

Nach der knappen 61:63-Niederlage der Regionalliga-Damen des TSV Hagen bei der SG Köln 99ers sind es nur noch zwei Teams, die bislang nur drei Niederlagen kassierten. Der Tabellenführer BBZ Opladen II (62:56 gegen den Rhöndorfer TV) und der Dritte VSTV Wuppertal (75:54 beim TV Hörde).

 

Trotz der 61:63-Niederlage bei der SG Köln 99ers haben sich die Hagenerinnen noch auf dem zweiten Tabellenplatz vor dem VSTV Wuppertal gehalten. Allerdings profitiert der TSV von einer mehr ausgetragenen Partie, denn er hat gegenüber der Konkurrenz bereits vier Niederlagen auf dem Konto.

Der TV Hörde, der verletzungsbedingt nur mit sieben Spielerinnen angetreten war, konnte gegen den amtierenden Meister aus Wuppertal nur eine Halbzeit lang mithalten und führte nach 20 Minuten sogar mit 34:30. Doch im dritten Viertel stellten die Wuppertalerinnen in der Defensive auf eine Zonenverteidigung um und ließen in diesem Spielabschnitt nur noch fünf Punkte der TV-Damen zu. „Dass man gegen den Meister verlieren kann, ist für mich kein Problem. Die Art und Weise, wie wir uns aber in der zweiten Hälfte präsentiert haben schon“, ärgerte sich TVH-Trainerin Uta Cymbrowski, deren Team nach dem Wechsel jeglichen Willen vermissen ließ. Mit hängenden Köpfen und ohne Mannschaftsdisziplin ergab sich Hörde seinem Schicksal und unterlag schließlich mit 54:75. „Das hat mir sehr missfallen“, ärgerte sich Cymbrowski maßlos.

Der Spitzenreiter BBZ Opladen II konnte zwar verletzung-, urlaubs- und krankheitsbedingt nur acht Spielerinnen aufbieten, behielt aber dennoch gegen den Rhöndorfer TV mit 62:56 die Oberhand. BBZ-Spielerin Ronja Schmidt erwischte einen glänzenden Tag und brachte ihr Team fast im Alleingang mit 9:0 in Führung. Anschließend agierten die Opladenerinnen aber unkonzentrierter, konnten den Vorsprung nicht weiter ausbauen und gingen lediglich mit einer Sieben-Punkte-Führung in die Kabine. Nach dem Wechsel ging das BBZ-Team dann aber wieder konsequenter zur Sache und lag mit 13 Punkten vorne. Die Entscheidung war aber noch nicht gefallen. Die Damen von BBZ-Trainerin Grit Schneider leisteten sich erneut unnötige Ballverluste und luden so die Rhöndorferinnen zu einfachen Punkten ein. Die Quittung folgte prompt, denn kurz vor der Schlusssirene hatte sich der RTV bis auf vier Punkte heran gekämpft. Zum Glück behielten Sophia Busch und Topscorerin Ronja Schmidt (26 Punkte) an der Freiwurflinie die Nerven und verwandelten am Ende jeweils sicher. „Der Sieg war hart erarbeitet, aber absolut verdient. Nun heißt es in den kommenden zwei Wochen für das Spiel gegen Hagen intensiv zu trainieren. Ich hoffe, dass wir dann wieder komplett sind“, gab Schneider einen ersten Ausblick auf den nächsten Spieltag.

Weiterhin mitten im Abstiegskampf befinden sich die Damen der Velbert Baskets nach der 65:85-Niederlage gegen die BG Dorsten. Bis zur Pause konnten die Baskets die Partie dank einer bestens aufgelegten Stephanie Babij (Topscorerin mit 24 Punkten) noch offen gestalten (27:32). Nach dem Wechsel stellte Dorsten in der Defensive auf eine Zonenverteidigung um und hatte damit den Baskets den Zahn gezogen. Die BG setzte sich kontinuierlich ab und feierte schließlich einen souveränen Erfolg. Beste Dorstener Werferin war Lena Kemper mit 28 Punkten.

Noch weitaus größere Abstiegssorgen plagen den Hürther BC. Das Team von Trainer Tobias Köhler verlor bei der Zweitvertretung der New Basket Oberhausen mit 42:54. Von Beginn an zeichnete sich beim HBC eine schwache Offensivleistung ab, und in der Pause lag der HBC bereits aussichtslos mit 15:31 im Hintertreffen. „Mit einer Quote von 26% aus der Nahdistanz kann man kein Spiel in der Regionalliga gewinnen“, ärgerte sich Köhler, der damit weiterhin auf den vierten Saisonsieg wartet. (maGro/pd)

 

Die Ergebnisse vom 14. Spieltag:

 

TV Hörde - VSTV Wuppertal 54:75
NB Oberhausen II - Hürther BC 54:42
Velbert Baskets - BG Dorsten 65:85
SG Köln 99ers - TSV Hagen 63:61
BBZ Opladen II - Rhöndorfer TV 62:56