Für Spannung sollte damit gesorgt sein: Im Hinspiel des WBV-Pokalfinales der Herren setzte sich Regionalligist UBC Münster denkbar knapp gegen den Ligarivalen SG Sechtem mit 91:90 (18:19, 22:22, 17:27, 24:22) durch. Am Mittwoch (20. März, 20.30 Uhr) hat die SG Sechtem nun die Chance, mit Heimvorteil das Blatt zu wenden.

Leicht dürfte dies allerdings nicht werden, denn bereits im Hinspiel standen sich zwei Teams auf Augenhöhe gegenüber. Und besonders dann, wenn UBC-Topscorer David Hicks einen guten Tag erwischt, wird es für jeden Gegner schwer, die Münsteraner zu schlagen. Und der Spielmacher war gut drauf. Allein 47 Punkte gingen auf sein Konto und besonders in der heißen Schlussphase übernahm er viel Verantwortung. Sechtem hielt da mit Ausgeglichenheit dagegen. Nachdem die Gäste dennoch zur Pause 41:50 zurück lagen, fanden sie nach dem Seitenwechsel besser ins Spiel. Sascha Walbröhl avancierte mit 19 Punkten zum Topscorer und da er zudem trefflich von seinen Teamkameraden unterstützt wurde, stieg die Spannung. Felix Engel (16), Max Brauer (13), Markus Rehs (12), Marcus Ligons (13) und auch Matthias von Heydebrand (12) punkteten zweistellig, doch am Ende sollte es nicht ganz reichen. Aber die knappe Niederlage bietet natürlich alle Chancen im morgigen Rückspiel.

Bei den Damen stehen sich am Mittwoch (27. April) die BG Dorsten und der TSV 1860 Hagen im ersten Duell gegenüber. Als aktueller Tabellenzweiter der Damen-Regionalliga und als amtierender Titelverteidiger geht Hagen leicht favorisiert in die beiden Endspiele. In der Meisterschaft behielt der TSV gleich zweimal mit 66:47 und 83:39 recht deutlich die Oberhand. Aber bekanntlich hat der Pokal ja seine eigenen Gesetze. (maGro/mg)

 

Herren-Finale, 2. Spiel

SG Sechtem – UBC Münster
(Sporthalle Humboldt-Gymnasium) Mittwoch, 20. März um 20.30 Uhr

 

Damen-Finale, 1. Spiel

BG Dorsten – TSV 1860 Hagen
(Sporthalle Juliusstraße) Mittwoch, 27. März um 20.30 Uhr