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Der Westdeutsche Basketball-Verband (WBV) hat einen neuen Landestrainer. Der 54-jährige Österreicher Heimo Förster komplettiert zum 15. Oktober 2019 das WBV-Trainertrio mit Centa Herrmann und Mike Kasch. Basketballfans dürften Heimo Förster insbesondere aus seiner aktiven Zeit als Spieler des TSV Bayer Leverkusen kennen.

Mit Heimo Förster gewinnt der WBV einen Basketballer, der als Spieler und Trainer über eine enorme Erfahrung verfügt. Als Spieler stand er im Kader aller Meistermannschaften des TSV Bayer Leverkusen seit Mitte der 1980er-Jahre. Auf seinem Erfolgskonto sind neun deutsche Meisterschaften und sechs Pokalsiege verbucht. Als Trainer betreute er später seinen Stammverein für drei Jahre in der deutschen Basketball-Bundesliga. Nach seinem Karriereende als Spieler 1997 arbeitete Heimo Förster u.a. als Jugendtrainer für Bayer Leverkusen sowie als Coach der U18-Jugendnationalmannschaft des Deutschen Basketball Bundes (DBB).

Uwe J. Plonka, Präsident des WBV, freut sich auf die Zusammenarbeit mit Heimo Förster:
„Es gab sehr viele Bewerbungen, aber Heimo hat mit viel Erfahrung als Trainer und mit seiner Persönlichkeit gepunktet. Wichtig war uns auch, dass er erfolgreich sein will – und er hat in der Vergangenheit ja bewiesen, dass er das kann. Wir als WBV sehen uns als Schnittstelle zu den Vereinen. Heimo kann hier sein Know-how aus seiner langjährigen Arbeit in den Vereinen einbringen. Er ergänzt unser Trainerteam perfekt.“

Und das spiegelt sich auch in den Zielen von Heimo Förster für seinen neuen Job als WBV-Landestrainer wider:
„Ich möchte den Jugendlichen in intensiven Trainingseinheiten meine Erfahrung mit auf den Weg geben. Heute ist Persönlichkeit ein wichtiger Faktor. Darüber hinaus möchte ich auch mit den Eltern und den Vereinen eng zusammenarbeiten, denn ohne die geht es nicht. Als Landestrainer sind wir für die jungen Basketballer*innen auf dem Weg nach oben extrem wichtig und mitverantwortlich. Denn nach dem Verband kommt gleich die nationale Ebene mit dem DBB. Und da ist es entscheidend, dass sie bei uns im WBV eine gute sportliche und menschliche Vorbereitung erfahren, dann ist der Sprung zum DBB nicht mehr so groß.“

Nadeesh Kattur, WBV-Vizepräsident für Jugend und Nachwuchsleistungssport, blickt ebenfalls positiv in die Zukunft:
„Ich bin mir sicher, dass wir mit Heimo und seiner Expertise den nächsten Schritt gehen und unser System mit unseren Partner- und regionalen Standorten weiter optimieren können. Wir wollen in Zukunft auch unseren Geldgebern gegenüber noch professioneller auftreten. Wir wollen zeigen, dass wir ein aktiver Verband mit festen Zukunftsplänen sind. Heimo ist ein fester Bestandteil dieser Pläne. Nach den großen Erfolgen beim diesjährigen Bundeslager in Heidelberg weiß er ja, wo es bei uns langgeht [lacht]. An dieser Stelle auch ein großes Dankeschön an unsere Landestrainer Centa und Mike – und natürlich an Razvan.“

Der 2007er-Jahrgang der Jungen darf sich besonders auf Heimo Förster freuen. Zu seinen Aufgaben wird es gehören, das WBV-Auswahlteam perfekt auf das Bundesjugendlager 2021 vorzubereiten.