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Im Spitzenspiel der Regionalliga Damen besiegten die Dragons Rhöndorf die AstroLadies Bochum auswärts 78:73. Damit stehen beide Teams nach dem 16. Spieltag punktgleich mit 28 Punkten an der Tabellenspitze.

Der Vorteil liegt allerdings bei den Bochumerinnen, die im direkten Vergleich führen, da sie das Hinspiel mit 20 Punkten Unterschied gewonnen haben. Am Ende muss Rhöndorf also auf eine Niederlage der AstroLadies in den verbleibenden Ligaspielen hoffen und selbst alle Partie gewinnen, um die Meisterschaft zu holen.

Citybasket Recklinghausen hätte mit einem Sieg gegen BBZ Opladen nach Punkten zu den beiden Topteams aufschließen können, doch der amtierende Meister aus Opladen siegte in Recklinghausen 56:49.

Ausführliche Berichte zu den Partien finden Sie am Ende dieser News …



Damen Regionalliga | 16. Spieltag | 23.+24.02.2019
Telekom Baskets Bonn - TSV Hagen 74:79
Barmer TV - RheinStars Köln 47:66
Hürther BC - DJK Frankenberg 42:61
Citybasket Recklinghausen - BBZ Opladen 2 49:56
TSVE Bielefeld - Herner TC 2 94:54
VfL AstroStars Bochum - Dragons Rhöndorf 73:78


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VfL AstroStars Bochum - Dragons Rhöndorf 73:78
von Martin Otto - Dragons Rhöndorf

Dragonladies gewinnen in Bochum mit 73:78 (12:32; 44:45; 61:62).

Nachdem Bochum erstmalig in der 3. Spielminute mit 8:7 in Führung ging, legten die Dragonladies los und legten im Angriff ein Feuerwerk hin. So stand es nach dem ersten Viertel 12:32. Fast Breaks, Dreipunkte- und Mitteldistanzwürfe fanden erfolgreich den Weg in den Korb. 20 von 23 Freiwürfen fanden ihr Ziel. Bochum kam aber immer besser ins Spiel und die Intensität in der Verteidigung der Dragonladies ließ nach. So kam letztendlich durch einen 8:0 Lauf in der 20. Spielminute Bochum bis auf einen Punkt auf 44:45 heran und ging in der 26.Spielminute mit 56:50 in Führung. Eine Auszeit der Dragonladies stoppte den Lauf von Bochum und die Rhöndorferinnen gingen bis zur 33. Spielminute wieder mit 61:66 in Führung.

Doch Bochum konnte wieder in der 37. Spielminute zum 70:71 bis auf einen Punkt herankommen. Marija Gontsarova, mit 21 Punkten zweitbeste Scorerin der Dragonladies, machte ein „and one“ Spiel. Der getroffene Freiwurf bedeutete für sie am Ende des Spiels eine hundertprozentige Freiwurfquote (11 von 11). Durch einen Dreipunktetreffer von Bochum stand es in der 38. Spielminute 73:74 für die Dragonladies. In der Schlussphase wurde Nicola Happel noch zwei Mal in die Freiwurflinie geschickt und die Topscorerin mit 22 Punkten verwandelte alle 4 Freiwürfe sicher zum Endstand von 73:78.

Entscheidend war u.a. heute die Freiwurfausbeute 87%. Von 23 Freiwürfen wurden 20 getroffen. Außerdem nahmen die Dragonladies den Kampf an und gingen die physische Spielweise von Bochum mit. Auch in den Schwächephasen ließ das Team den Kopf nicht hängen und wurde mit dem Sieg belohnt. 11 verlegte Korbleger zeigen aber auch, dass die Dragonladies ihr Spiel noch verbessern müssen.

Punkte
Happel (22 Punkte/2 Dreier), Kadiata (2); Gontsarova (21/2); Carstens (6/1); Vogt (0), Emrich (4); Brückner (11/2); Kley (2); Krabbe (5/8 Rebounds); Dohr (0); Karabatova (4)


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Telekom Baskets Bonn - TSV Hagen 74:79
von Thomas Lubrich - TSV Hagen

TSV Damen gelingt Revanche für Hinspiel Niederlage.

Nach der knappen 3 Punkte Niederlage im Hinspiel, revanchieren sich die Hagenerinnen mit einem 5 Punkte Sieg, der auch wesentlich höher hätte ausfallen können.

Der TSV startete gut und konzentriert, führte schnell mit 10 zu 2 Punkten, ehe eine Auszeit der Gastgeber sowie einige merkwürdige Entscheidungen der Offiziellen gegen den TSV zu einem 13 zu 0 Lauf der Bonnerinnen führten. Das Hohenleye Team versuchte den Fokus auf das Spiel zu wahren - dies gelang nur bedingt. Immerhin kam man durch die gute Kathrin Schlatt wieder zurück ins Spiel, das bis zur Halbzeit sehr ausgeglichen war.

Nach der Pause forcierten der TSV nun den Druck in der Verteidigung, einige Ballgewinne führten so zu einfachen Punkten. Im vierten Viertel schaffte man es endlich den entscheidenden Gang höher zu schalten und entschied innerhalb von 5 Minuten mit einem 15 zu 5 Lauf das Spiel. 2 Dreier von Ayse Colakoglu und Kathrin Schlatt beendeten den Lauf zum 77:61, gute 3 Minuten vor Ende des Spiels. Die Baskets konterten ihrerseits noch einmal mit einem kleinen Lauf, der den TSV letztendlich aber nicht mehr in Gefahr brachte.

„Das war ein wichtiger Sieg für uns. Nach der Karnevalspause müssen wir einen Gang höher schalten, um im Pokalhalbfinale sowie bei den guten Teams aus Recklinghausen und Bochum zu bestehen", so Trainer Fabian Schumann.

Ein großer Dank gilt Familie Röspel und Sven Gerkau, die uns bei den letzten Auswärtsspielen tatkräftig unterstützt haben.

Für den TSV spielten
Perlick (14), Schnietz (6), Colakoglu (11/ 1 Dreier), Röspel (-), Kortenacker (2), Mücke (2), Dorlöchter (9/1), Schlatt (18/1), Stahmeyer (17)


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Wir bedanken uns bei allen Teams und Verantwortlichen für, die uns Spielberichte und Informationen zur Verfügung stellen.

Bildmaterial zur Verfügung gestellt von Dragons Rhöndorf. Dankeschön.