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Die ART Giants Düsseldorf setzen ihren Siegeszug durch die 1. Regionalliga Herren fort. Unbeeindruckt von der ersten Saisonniederlage in Ibbenbüren besiegten die Giants am 19. Spieltag Citybasket Recklinghausen 97:76. Ibbenbüren musste dagegen beim Deutzer TV ein 77:85 akzeptieren.

Der Deutzer TV (11) verschaffte sich mit diesem Erfolg etwas Luft im Abstiegskampf, da Salzkotten (12), Leverkusen (13) und Kamp-Lintfort (14) allesamt ihre Partien verloren.

Hinter den Düsseldorfern (1) machen sich fünf Mannschaften Hoffnung auf die Vizemeisterschaft. Die BG Hagen (3) landete in diesem Quintett einen wichtigen Sieg gegen die Elephants aus Grevenbroich (5).

Ausführliche Berichte zu den Partien finden Sie am Ende dieser News …


1.
Regionalliga Herren | 19. Spieltag | 08. + 09.02.2019
BG Hagen - BSG Grevenbroich 77:73
Deutzer TV - AOK Ballers Ibbenbüren 85:77
ACCENT BASKETS Salzkotten - BBG Herford 75:107
SV Hagen-Haspe - SVD 49 Dortmund 112:102
ART Giants Düsseldorf - Citybasket Recklinghausen 97:76
Hertener Löwen - SC Fast-Break Leverkusen 88:83
BG Kamp-Lintfort - BG Dorsten 76:85


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ACCENT BASKETS Salzkotten - BBG Herford 75:107
von Ewald Möhring - BBG Herford

Zu einem nie gefährdeten und auch in der Höhe verdienten 107:75 Sieg (Halbzeitstand 57:34) kamen die Erstregionalliga-Basketballer der BBG Herford am vergangenen Samstag im OWL-Derby bei den Accent Baskets in Salzkotten.

Bereits nach zwei Minuten lagen die Werrestädter mit 7:0 in Führung und zwangen den Salzkottener Coach zu seiner ersten Auszeit. Diese blieb jedoch ohne Wirkung, die Herforder hielten sich an die vom Trainerteam Chris Diktapanidis und Ewald Möhring vorgegebene Marschroute und bauten ihren Vorsprung kontinuierlich weiter aus. Besonders Elliott Sentance konnte seine Treffsicherheit von der Dreipunktlinie bis zur Halbzeit eindrucksvoll unter Beweis stellen: Alle seine fünf Versuche fanden ihr Ziel. Bereits ab dem zweiten Viertel bekamen auch die Bankspieler der Herforder viel Einsatzzeit, jedem gelang es, sich in die Scorer-Liste einzutragen.

In der zweiten Halbzeit machte sich bei den Herfordern bemerkbar, dass sie erst am Mittwoch im WBV-Pokal gegen einen Ligakonkurrenten in die Overtime mussten, am deutlichen Sieg änderte dies jedoch nichts mehr.

Herfords Co-Trainer Ewald Möhring nach dem Spiel: „Unser Konzept ist heute voll aufgegangen. Wir hatten uns vorgenommen, viel über unsere Big Man zu spielen, weil wir hier klare Vorteile für uns gesehen haben. Das hat besonders in der ersten Halbzeit sehr gut funktioniert. Auch aus der Distanz haben wir heute hochprozentig getroffen.“ Wunschlos glücklich zeigte sich Möhring jedoch nicht: „Die Salzkottener haben es uns stellenweise aber auch sehr leicht gemacht, gegen die Top-Teams der Liga werden wir nicht so einfach zum Erfolg kommen.“

Das nächste Spiel bestreitet die BBG Herford am kommenden Samstag, um 19:30 Uhr ist in der Sporthalle des Friedrichs-Gymnasiums das Team aus Kamp-Lintfort zu Gast.


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ART Giants Düsseldorf - Citybasket Recklinghausen 97:76
von Martin Karbe - Citybasket Recklinghausen

Achtbar aus der Affäre gezogen.

Sie haben sich achtbar aus  der Affäre gezogen: Trotz der am Ende deutlichen 76:97 (35:45)-Niederlage beim Spitzenreiter ART Giants Düsseldorf attestierte Citybasket-Coach Johannes Hülsmann seiner Mannschaft eine über weite Strecken gute Leistung.

"Man merkte schon, dass Düsseldorf sehr fokussiert war und die Absicht hatte, uns aus der Halle zu schießen", so Hülsmann, der aber ein starkes erstes Viertel seiner Mannschaft miterlebte. Da die Landeshauptstädter nicht so gut trafen und die Beine der Gäste noch frisch waren, behauptete Citybasket am Ende des ersten Abschnitts eine 23:19-Führung.

Diese sollte jedoch nicht von Dauer sein, denn bereits im zweiten Abschnitt zeigte sich, dass es dem Acht-Mann-Kader aus Recklinghausen nicht über die volle Distanz gelingen würde, das hochkarätige ART-Ensemble defensiv in Schach zu halten. Valentin Bredeck und Lennard Kaprolat kümmerten sich um den gegnerischen Aufbauspieler De'Shaun Cooper, doch auch ihre Mitstreiter hatten gegen den auf allen Positionen exzellent besetzten Titelfavoriten Schwerstarbeit zu verrichten.

Bis zur Pause hatte sich Düsseldorf auf zehn Zähler abgesetzt, und schickte sich an, diesen Vorsprung im dritten Viertel weiter auszubauen. Zwar scorten mit Chris Longoria, Jan Letailleur, Christoph Bruns und Philipp Spettmann vier Recklinghäuser zweistellig, konnten jedoch damit nicht verhindern, dass der Rückstand die 20-Punkte-Marke überschritt. Der letzte Abschnitt verlief dann wieder ausgeglichen: Citybasket brach nicht ein, konnte aber auch nicht mehr entscheidend verkürzen.

An der Platzierung hat sich durch die Niederlage zunächst nichts geändert. Die Festspielstädter bleiben auf dem siebten Rang; allerdings punktgleich mit dem SV Hagen-Haspe und den AOK Ballers Ibbenbüren, die sich überraschende dem Deutzer SV geschlagen geben mussten. Und eben diese Deutzer sind am kommenden Samstag anlässlich des Team-Confides-Spieltages zu Gast in der Vestischen Arena, so dass die Gastgeber auch hier wieder voll gefordert sein werden.


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BG Kamp-Lintfort - BG Dorsten 76:85
von Frank Fabek - BG Dorsten

Arbeitssieg in Kamp-Lintfort.

Auch das dritte Spiel innerhalb von 7 Tagen kann Franjo Lukenda und sein Team für sich entscheiden. Mit 76:85 in einem engen kampfbetonten Spiel setzt sich die BG Dorsten gegen mutig aufspielende Kamp-Lintforter am Ende durch und klettert wieder auf Tabellenplatz 4.

Die Belastung der letzten Woche, vor allem der hart umkämpfte Pokaltriumph nach Verlängerung gegen Herford, war der Mannschaft schon beim Warmup anzusehen. Zähne zusammenbeißen und nochmal alles rausholen war die Devise. Franjo Lukenda änderte die Starting Five um 2 Positionen. Jonas Peters und Arbnor Voca ersetzten Willi Köhler und Nderim Pelaj die zunächst auf der Bank Platz nahmen.

Im ersten Viertel gab es ein munteres Spiel, in dem sich keine der beiden Mannschaften absetzen konnte. Dorsten gewann das erste Viertel mit 21:18. Im zweiten Viertel versuchte das Team von Franjo Lukenda sich abzusetzen, aber immer wieder kamen nicht aufgebende Gastgeber heran und gingen ihrerseits in Führung. Die körperliche Belastung unter der Woche merkte man hier besonders deutlich in der Reboundarbeit der Dorstener. Die Hoheit bei den Rebounds, Paradedisziplin in dieser Saison, ging im ersten und zweiten Viertel an die Gastgeber. Kamp-Lintfort gewann das zweite Viertel mit 21:19 und konnte auf 39:40 zur Halbzeit verkürzen.

Franjo Lukenda appellierte in der Halbzeit an sein Team noch einmal das Letzte aus sich raus zu holen. Das dritte Viertel glich den ersten beiden Vierteln. Kamp-Lintfort spielte mutig auf. Dorsten hielt dagegen. Das dritte Viertel ging mit 22:19 an die BG. Fast wäre auch das letzte Viertel ein Spiegelbild der vorgegangen geworden, wenn es nicht die 33. Spielminute gegeben hätte. Der Kamp-Lintforter Feige foulte Mike Nwabuzor bei einem Fastbreakversuch und erhielt ein disqualifizierendes Foul. Wilde Diskussionen von Seiten der Lintforter entbrannten. Mit Paul Krüger erhielt ein weiterer Spieler von Kamp-Lintfort ein disqualifizierendes Foul. Beide Spieler mussten die Halle verlassen. Auch Kapitän Willi Köhler ließ zu einem Wortgefecht mit seinem Gegenspieler hinreißen und erhielt ein technisches Foul. Die Halle tobte. Es war Karneval in Kamp-Lintfort. Unter tosenden Pfiffen und Buh-Rufen verwandelte Mike Nwabuzor kalt wie eine Hundeschnauze alle 4 folgenden Freiwürfe sicher.

Der Gastgeber setzte sichtlich beeindruckt die Partie fort. Dorsten konnte sich auf 73:62 absetzen und brachte das Spiel sicher nach Hause.

Es war ein Arbeitssieg. Aber Franjo Lukenda nimmt diesen nach dieser Woche gerne mit.


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Für die Inhalte der Artikel sind die jeweils benannten Autoren oder Vereine verantwortlich. Die Inhalte der Artikel spiegeln nicht zwangsläufig die Meinung des WBV wider.

Wir bedanken uns bei allen Teams und Verantwortlichen für, die uns Spielberichte und Informationen zur Verfügung stellen.

Bildmaterial zur Verfügung gestellt von Deutzer TV. Dankeschön.