Spielbetrieb

Vier Spieltage vor dem Saisonende haben noch vier Teams in der Damen-Regionalliga die Chance auf den Meistertitel. Der Spitzenreiter BBZ Opladen II und die Verfolger VSTV Wuppertal, SG Köln 99ers und TSV Hagen feiern jeweils Siege. Im Tabellenkeller wird die Lage für die Velbert Baskets nach der deutlichen 41:81-Niederlage gegen die SG Köln 99ers immer bedrohlicher.

 

Durch den klaren 66:55-Erfolg gegen die NB Oberhausen II bleiben die Basketballerinnen des VSTV Wuppertal das Team mit den wenigsten Niederlagen. Nach einem nervösen Beginn und trotz einer schwachen Trefferquote setzte sich das Team von Trainer Mike Carlson am Ende verdient durch. Bis zur Pause erspielten sich die VSTV-Damen bereits einen 34:29-Vorsprung und zeigten auch im weiteren Verlauf, dass sie zu den Titelkandidaten gehören. Neuzugang Paulina Streit war vor allem im Schlussviertel kaum zu stoppen, wurde immer wieder von Stella Carlson und Eva Holden hervorragend in Szene gesetzt und markierte so wichtige Punkte. Oberhausen hatte dem starken Spiel des VSTV schließlich nichts mehr entgegenzusetzen. Ein Sonderlob verteilte Coach Carlson an Eva Holden, die eine starke Defensivleistung zeigte und der normalerweise treffsicheren NBO-Spielerin Julia Simonis insgesamt nur vier Punkte gestattete. „Am Ende war es ein hart erkämpfter, aber dennoch verdienter Sieg“, freute sich Carlson. Topscorerin beim VSTV Wuppertal war Tanja Grünhoff mit 20 Punkten.

Ebenfalls noch im Titelrennen sind die Damen der SG Köln 99ers nach dem deutlichen 81:41-Erfolg bei den abstiegsbedrohten Velbert Baskets. Zwar agierten die Gäste in der ersten Halbzeit sehr unkonzentriert und erspielten sich daher nur eine 14-Punkte-Führung, doch nach dem Wechsel drehte das Team von 99ers Coach Wolle Stricker auf und gewann am Ende souverän. In der Kölner Offensive glänzte vor allem Sandra Krenzlin, die 20 Punkte erzielte. Aber auch Anne Storck (18) wusste zu überzeugen.

Der TSV Hagen bezwang den TV Hörde mit 71:53, hatte aber bis zum Schlussviertel mit den Gästen, die zur Pause noch mit 32:27 vorne lagen, Probleme. Erst anschließend ging dem TVH, der nur mit sieben Spielerinnen angereist war, die Luft aus. Hagen gewann den Schlussabschnitt klar mit 25:8 und damit das Spiel. Beste Hagener Werferinnen war Jasmin Jendreyschak mit 24 Punkten, gefolgt von Annika Reinhardt (18). Beim TV Hörde erhielt Topscorerin Birgit Jockenhövel (22 Punkte) von Ellen Bothe, die die etatmäßige Trainerin Uta Cymbrowski vertrat, trotz der Niederlage ein Sonderlob.

Auch der Rhöndorfer TV gewann ohne Mühe mit 77:59 gegen den TV Bensberg. Bereits im ersten Viertel legten die Rhöndorferinnen den Grundstein zum Sieg. Zur Pause hatte der RTV dann bereits einen deutlichen 46:31-Vorsprung herausgespielt und kam anschließend nicht mehr in die Bredouille. „Wir haben über weite Strecken einen schönen Ball gespielt. Bensberg hat uns aber immer wieder Schwierigkeiten mit ihrer aggressiven Verteidigung bereitet. Daran müssen wir noch arbeiten“, meinte Rhöndorfs Coach Bogdan Suciu. (maGro/pd)

 

Die Ergebnisse vom 17. Spieltag:

 

Velbert Baskets - SG Köln 99ers 41:81
Rhöndorfer TV - TV Bensberg 77:59
VSTV Wuppertal - NB Oberhausen II 66:55
TSV Hagen - TV Hörde 71:53

BG Dorsten - BBZ Opladen II 66:91